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Remote Work

Unternehmenskultur trotz Home Office & Co!

In der heutigen Arbeitswelt, die sich schneller dreht als der Wind, verändert sich unser Blick auf die klassische Unternehmenskultur, die bisher so fest an den Büroplatz gebunden schien. Die Zeiten von "Anwesenheit im Büro ist alles" sind vorbei. Die Ära des Home Office, Workation und der hybriden Teams stellt uns vor eine knifflige Aufgabe: Wie schaffen wir eine Unternehmenskultur, die auch in der virtuellen Welt lebendig bleibt? Keine Sorge, wir haben ein paar Tipps für euch!

Sandra Lugonjic Portrait

Sandra Lugonjic

·

Aug 16, 2023

Woman with Laptop

1) Unternehmenskultur mal anders

Der erste Schritt zu einer Kultur, die nicht mehr vom Bürostuhl abhängt, ist es, sich klarzumachen, was eure Kultur wirklich ausmacht. Konzentriert euch auf eure Grundwerte, eure Mission und Vision - das sind die Dinge, die eure Leute verbinden, egal wo sie gerade arbeiten. Weg von "Wo wird gearbeitet?" hin zu "Wie wird gearbeitet?" - das schafft eine Kultur, die sich von einem Ort nicht einschränken lässt.

Eure Werte klar definieren

Findet heraus, welche Werte euer Unternehmen antreiben. Diese Werte sollten eure Mitarbeitenden erreichen, egal ob sie von zuhause, aus einem Café im Ausland oder aus dem Büro arbeiten. Macht diese Werte deutlich und integriert sie in alle Aspekte des Unternehmens.

Flexibilität leben

Akzeptiert verschiedene Arbeitsstile und Bedürfnisse eurer Leute. Eine Kultur, die flexible Arbeitsmodelle unterstützt, zeigt, dass Ergebnisse wichtiger sind als physische Anwesenheit. Gebt euren Mitarbeitenden die Freiheit, ihren eigenen Arbeitsrhythmus zu finden, das steigert die Zufriedenheit und die Performance. Richtlinien und Rahmenbedingungen können helfen, aber zwingt eure Teams nicht in die eine oder andere Schublade.

2) Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeit fördern

Die Gefahr von Isolation und eingeschränkter Kommunikation bei Remote Work und hybriden Teams ist gross. Hier kommt ihr, liebe HR Profis, ins Spiel: Stellt sicher, dass eure Leute, egal wo sie arbeiten, vernetzt, involviert und kooperativ bleiben.

Technik nutzen

Nutzt Tools für die Zusammenarbeit, Projektmanagement-Software und Kommunikationsplattformen, um die Lücke zwischen Teammitgliedern zu schliessen. Regelmässige virtuelle Meetings, Video-Konferenzen und Instant Messaging schaffen Gemeinschaftsgefühl, ob zuhause, im Büro oder sonst wo auf der Welt.

Hybrid-Freundliche Ansätze

Setzt Praktiken um, die für Remote-Mitarbeitende genauso greifen wie für die, die ins Büro kommen. Wenn ihr zum Beispiel Team-Building-Aktivitäten plant, sorgt dafür, dass alle mitmachen können - egal, wo sie gerade sind.

3) Kommunikation ist das A und O

Effektive Kommunikation wird umso wichtiger, wenn Teams über verschiedene Orte verteilt sind. Transparente und konstante Kommunikation sollte ganz oben auf eurer Liste stehen, um ein gemeinsames Verständnis zu gewährleisten.

Kommunikation im Überfluss

Lieber etwas zu viel kommunizieren als zu wenig. Teilt regelmässig Updates, Meilensteine und Erfolgsgeschichten im Unternehmen, damit alle auf dem Laufenden sind.

Vier-Augen-Gespräche

Regelmässige virtuelle Einzelgespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden bieten Raum für offene Diskussionen, Feedback und die Möglichkeit, Anliegen anzusprechen - viel besser als sich nur auf Team-Meetings vor Ort zu verlassen.

4) Anerkennung und Wertschätzung

Die Anerkennung von Leistungen trägt viel dazu bei, eine remote-freundliche Unternehmenskultur zu stärken. Schliesslich sind die Erfolge von Remote-Mitarbeitenden nicht immer so sichtbar wie die von denen vor Ort.

Virtuelle Anerkennung

Etabliert ein System, um herausragende Arbeit in der virtuellen Welt zu würdigen. Das können virtuelle Lobe in Meetings sein, persönliche E-Mails oder digitale Anerkennungsplattformen.

Meilensteine feiern

Ob Arbeitsjubiläen, Geburtstage oder Projektabschlüsse - sorgt dafür, dass diese Meilensteine kreativ und inklusiv gefeiert werden. Virtuelle Geschenke versenden oder persönliche Briefe auf dem Postweg senden sind super Ideen.

5) Lernen und Weiterentwicklung

Kontinuierliches Lernen und berufliche Weiterentwicklung sollten fester Bestandteil eurer Unternehmenskultur sein, egal wo eure Leute arbeiten.

Virtuelle Schulungen

Bietet euren Remote-Mitarbeitenden Zugang zu virtuellen Schulungsprogrammen, Webinaren und Online-Ressourcen zur Förderung der Kompetenzentwicklung und Karriereentwicklung.

Mentoring-Programme

Etabliert virtuelle Mentoring-Programme, die Remote-Mitarbeitende mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen verbinden. Das fördert nicht nur das Lernen, sondern stärkt auch das Zugehörigkeitsgefühl. Nebenbei schafft ihr eine multikulturelle Umgebung.

6) Messen und Anpassen

Bewertet regelmässig die Wirksamkeit eurer Initiativen für eine remote-freundliche Unternehmenskultur und seid bereit, basierend auf Feedback Anpassungen vorzunehmen.

Mitarbeiterumfragen

Führt regelmässig Umfragen durch, um zu erfahren, wie Remote-, Vor-Ort- und Hybrid-Mitarbeitende die Unternehmenskultur erleben. Nutzt diese Rückmeldungen, um eure Strategien zu verfeinern.

Pilotprogramme

Testet neue Initiativen im kleinen Rahmen, bevor ihr sie auf das ganze Unternehmen ausrollt. Das ermöglicht es euch, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und nötige Anpassungen vorzunehmen.

Fazit

Eine Unternehmenskultur aufzubauen, die widerstandsfähig und inklusiv ist, selbst in Zeiten von Home Office und hybrider Zusammenarbeit, erfordert eine bewusste und strategische Herangehensweise. Indem ihr eure Kultur neu definiert, Inklusion fördert, Kommunikation priorisiert, Mitarbeitende anerkennt und sichtbar macht, kontinuierliches Lernen unterstützt und eure Bemühungen konstant neu evaluiert, könnt ihr den Weg für eine Kultur ebnen, die unabhängig von physischer Präsenz florieren kann. Packt die Chancen von Home Office und hybriden Teams an und ihr werdet feststellen, dass eure Unternehmenskultur stärker und anpassungsfähiger ist als je zuvor. Vamoz!

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