
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), Betriebsstättenrisiko & Einkommensteuerpflicht oder -befreiung
In diesem Block erfahren Sie, welche steuerlichen Konsequenzen bei Workation oder temporärer Remote Work aus dem Ausland entstehen können – sowohl für Arbeitgeber als auch für Mitarbeitende. Bereits kurze Auslandstätigkeiten können steuerlich relevant sein, da viele Staaten jede berufliche Tätigkeit als steuerpflichtige Präsenz qualifizieren. Ohne vorgängige Abklärung riskieren Unternehmen und Beschäftigte ungewollte Steuerpflichten, zusätzlichen administrativen Aufwand oder Sanktionen.
Für Unternehmen gehört die unbeabsichtigte Begründung einer Betriebsstätte zu den grössten Risiken. Eine solche kann entstehen, wenn Mitarbeitende im Ausland Tätigkeiten ausüben, die als wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit gelten. In einigen Staaten genügt dazu bereits eine regelmässige operative Tätigkeit oder Entscheidungsbefugnis. Für Mitarbeitende stellt sich die Frage der steuerlichen Ansässigkeit und der Behandlung ihres Einkommens (183-Tage Regelung).
Diese Session bietet einen strukturierten Überblick über die wichtigsten steuerlichen Risikofaktoren, die Funktion von Doppelbesteuerungsabkommen, die typischen Hinweise auf eine potenzielle Betriebsstätte sowie die Schritte, mit denen Unternehmen ihre steuerliche Exponierung bei internationaler Remote Work wirksam begrenzen können. Dazu gehören praxisnahe Empfehlungen wie: definierte Kriterien für zulässige Tätigkeiten im Ausland, verbindliche Zeitlimiten oder länderspezifische Schwellenwerte, um steuerliche Risiken von Beginn an kontrollierbar zu halten.

Dagmar ist eine ausgewiesene Expertin und beliebte Rednerin bei Global Mobility Seminaren, sie hat auch bereits verschiedenste Artikel zu diesem Thema publiziert. Kunden schätzen ihre pragmatische Art Auslandeinsätze und Entsendungen zu unterstützen sowie ihre Hinweise auf Risiken. Ihr Knowhow bei Inbound und Outbound ist profund und basiert auf viel Erfahrung, sie hat die Stärke die Themen Bewilligungen / Sozialversicherungen / Steuern aufeinander optimal abzustimmen. Dagmar hat einen multikulturellen Hintergrund und spricht fliessend Deutsch, Englisch, Französisch und Tschechisch.

Johanna ist unsere Legal Product Managerin und Expertin für globale Mobilität. Sie hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften und schreibt ihre Doktorarbeit über temporäre Telearbeit im internationalen Kontext. Johanna beeindruckt durch ihre praxisorientierte Sichtweise auf die rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen moderner Arbeitsmodelle. Sie verbindet ihre Erfahrungen aus zahlreichen eigenen Workations mit fundiertem Fachwissen zu Genehmigungen, Sozialversicherung, Steuern, Datenschutz und arbeitsrechtlichen Risiken.
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